Die kalte Jahreszeit eignet sich immer gut für Museumsbesuche aller Art. Davon besitzt Chicago in Hülle und Fülle und eines der lohnenswertesten Ziele ist das Shedd Aquarium – mit Sicherheit das älteste und vermutlich auch eines der größten Aquarien der Welt. Benannt nach seinem Stifter, John Graves Shedd, der die Fertigstellung des Baus nicht mehr erleben konnte, öffnete es bereits 1929 seine Pforten. Die Besucher können mittlerweile über 20.000 Tiere aus aller Welt bestaunen.
Das Aquarium unterteilt sich in verschiedene Ausstellungsbereiche: Amazonas, Ozeane, lokale Gewässer, Inseln und Seen, Flüsse sowie Karibisches Riff, in das täglich ein Taucher einsteigt, um die Meerestiere zu füttern und gleichzeitig mit ihnen und den Besuchern zu kommunizieren. In der Ausstellung „Wild Reef“ können die Besucher die Unterwasserwelt aus der Perspektive eines Tauchers betrachten. Im Fantaseas-Amphitheater werden mehrmals täglich Shows mit Delphinen und Belugawalen gezeigt. Man kann Seelöwen bei der Fütterung beobachten oder in der Polarzone Pinguinen zuwinken. Außerdem gibt es ein 4-D-Kino, in dem verschiedene Naturfilme gezeigt werden. Die Vielfalt der Meeresbewohner ist beindruckend und da die Informationen über die einzelnen Ausstellungsbereiche multimedial aufbereitet sind, verläuft ein Besuch auch für Kinder kurzweilig und erlebnisreich.
Tipp: Shedd Aquarium
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