Dienstag, 1. Februar 2011

Monster-Blizzard


Nach bisher überraschend milden Wintertagen mit überschaubaren Schneemassen, kam heute das dicke Ende in Form eines sogenannten Monster-Blizzards, der pro Stunde 10 cm Schnee und Windstärken bis zu 100 Stundenkilometer bringen sollte. Die größten Schneemassen sollten uns zwischen 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr heimsuchen. Die Sturmwarnung wurde sogar bis morgen um 15.00 Uhr ausgegeben. Das „Office of Emergency Communications“ der Stadt Chicago warnte eindringlich davor, in dieser Zeit das Haus zu verlassen und riet selbst von irgendwelchen Schneeräumaktionen ab. Jede Outdoor-Aktivität wurde als lebensgefährlich eingestuft. 

Meine Kinder waren begeistert, denn die Schulen blieben wegen des Sturms ebenfalls geschlossen. Der internationale Flughafen hatte seinen Flugverkehr fast komplett eingestellt und in vielen Firmen verließen die Mitarbeiter scharenweise bereits am frühen Nachmittag ihre Büros, um noch rechtzeitig vor dem Sturm nach Hause zu kommen.

Seit kurz vor 21.00 Uhr geht es nun in der Tat richtig zur Sache. Der Sturm läuft zur Hochform auf, wirft Schnee, grollt mit Donner, schießt Blitze ab und schickt eisige Winde durch die Stadt. Wir bleiben erst mal im Haus und beten, dass weder die Heizung noch der Strom während der Nacht ausfällt. Das Motto des Tages, der Nacht und auch des nächsten Tages lautet: stay warm and stay inside!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen