Obwohl ich schon seit Monaten den Newsletter abonniert habe und diesen auch aufmerksam studiere, hatte ich es noch nicht geschafft, eine der kulturellen Veranstaltungen zu besuchen. Als aber eines Abends ein Lyrik-Mix mit Slam Poetry auf dem Programm stand, beschloss ich die Gelegenheit endlich beim Schopf zu ergreifen und mich nach längerer Abstinenz einen Abend lang der muttersprachlichen Poesie zu widmen.
So saßen wir kurz vor 18.00 Uhr erwartungsvoll im Publikum und warteten gespannt auf den Vortrag der Dichterin Nora Gomringer. Sie kam, sah und startete mit einigen Gedichten über die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen durch. Dabei verließ sie sich nicht nur auf die Wirkung ihrer Worte, sondern untermalte die lebensnahen Geschichten mit ausdrucksstarken Gesten und setzte gezielt passendes Mobiliar ein, um die Wirkung Ihrer Wortakrobatik noch zu verstärken. Sie nahm uns auf eine abwechslungsreiche Reise durch die deutsche Lyriklandschaft mit, und stellte alle wichtigen Lebensbereiche entweder als Slam Poetry-Vortrag oder in Gedichtform vor. Dabei handelte es sich sowohl um selbstgeschriebene Gedichte, um klassische Dichtkunst als auch um weniger bekannte Pretiosen bekannter Lyriker oder Wort-Akrobaten. So spannte sie den Bogen von Goethe, Tucholsky, Ringelnatz, Brecht und Feuchtwanger bis hin zu Jandl.
Sie trug die Lyrik aber nicht nur vor, sondern sie erfüllte sie mit Leben und ging ganz in ihr auf, so dass die Zuschauer rasch in ihren Bann gezogen wurden. Außerdem hatte sie ein gutes Gespür für die richtige Themenmischung und ihre entsprechende Dosierung, so dass der Abend auch für meinen Sohn sehr kurzweilig verlief und wir in bester Stimmung am Ende der Veranstaltung nach Hause fuhren. Meinen Sohn hatte den Ausflug in die deutsche Muttersprache sogar soweit inspiriert, dass er beschloss ein eigenes Buch über sein Leben in den USA zu schreiben. Und mich hatte die Veranstaltung insofern inspiriert, dass ich beschloss, in Zukunft einen intensiveren Blick auf das Veranstaltungsprogramm zu werfen.
Sie trug die Lyrik aber nicht nur vor, sondern sie erfüllte sie mit Leben und ging ganz in ihr auf, so dass die Zuschauer rasch in ihren Bann gezogen wurden. Außerdem hatte sie ein gutes Gespür für die richtige Themenmischung und ihre entsprechende Dosierung, so dass der Abend auch für meinen Sohn sehr kurzweilig verlief und wir in bester Stimmung am Ende der Veranstaltung nach Hause fuhren. Meinen Sohn hatte den Ausflug in die deutsche Muttersprache sogar soweit inspiriert, dass er beschloss ein eigenes Buch über sein Leben in den USA zu schreiben. Und mich hatte die Veranstaltung insofern inspiriert, dass ich beschloss, in Zukunft einen intensiveren Blick auf das Veranstaltungsprogramm zu werfen.
Tipp: Goethe-Institut Chicago
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